ABSOLUT ZENTRAL
Kultur und Gesellschaft im neuen Europa, 15.–25.9.2011

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Moderationen

Plinio Bachmann

Plinio Bachmann war zwischen 2005 und 2008 als Projektveranwortlicher bei Heller Enterprises hauptsächlich zuständig für die Video-Plattform «agent-provocateur. ch», die er bis zum Projektabschluss Ende 2008 sehr erfolgreich geleitet hat. Ausserdem war er verantwortlich für die inhaltliche Ausrichtung der Ausstellung «All we need» in Luxemburg und hat federführend an zahlreichen Konzepten wie zum Beispiel der Neuausrichtung des Seedamm Kulturzentrums mitgearbeitet.
2009 – 2011 Leitender Dramaturg am Burgtheater in Wien und 2011 Dozent an der Universität Wien, Institut für Theater-Film- und Medienwissenschaften.

Kakanien – Neue Republik der Dichter.
Hrsg. Plinio Bachmann, Rita Czapka, Knut Neumayer, Zsolnay Verlag 2011

Urs Kummer

Urs Kummer, geboren 1960 in Thayngen ist verheiratet, hat 4 Kinder und lebt seit einem Jahr in Bern. Er gründete mit einem Kollegen 1995 die Edition Epoca in Zürich, leitet den Verlag seit einigen Jahren, arbeitet nebenbei noch beim Schweizer Radio und Fernsehen, gibt Schule und erteilte Kurse in Verlagskunde und serviert im Tredicipercento ausgesuchte Weine.

Christine Lötscher

Christine Lötscher studierte Germanistik und Geschichte. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Populäre Literaturen und Medien am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und Mitarbeiterin des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM. Ausserdem arbeitet sie als freie Literaturkritikerin u.a. für den Tages-Anzeiger und für DRS 2 und ist Mitglied der Jury für den Schweizer Buchpreis 2011.

Wälder, Moore, Meeresgrund – Innere Landschaften als fantastische Heterotopien in Tove Janssons Mumin-Büchern. In: Jahrbuch der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 2011

Katharina Narbutovic

Katharina Narbutovic arbeitete als Lektorin, Publizistin, Übersetzerin und Projektmanagerin. Nach einem Studium der Politologie und Slawistik war sie u. a. fünf Jahre im Literarischen Colloquium Berlin tätig sowie acht Jahre für den Du-Mont Literatur und Kunst Verlag, dessen mittel- und osteuropäische Titel sie betreute. Sie schreibt für die FAZ, den Berliner Tagesspiegel und für den Rundfunk. Darüber hinaus übersetzt sie aus dem Russischen und Weissrussischen. Sie ist seit 2008 Leiterin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Valzhyna Mort. Tränenfabrik. Gedichte.
In der Übersetzung aus dem Weissrussischen von Katharina Narbutovic

Ilma Rakusa

Die vielsprachige Übersetzerin, Poetin und Publizistin Ilma Rakusa ist in der Slowakei geboren und in Budapest und Triest aufgewachsen.
Seit 1977 ist sie Lehrbeauftragte am Slawischen Institut der Universität Zürich und zudem freiberuflich als Schriftstellerin, Übersetzerin (u.a. Duras, Kiš, Tschechow, Zwetajewa, Kertész, Nádas), Literaturkritikerin und Publizistin (NZZ, Die Zeit) tätig. Ilma Rakusa ist auch eine wichtige und grossartige Kultuvermittlerin. Sie lebt und arbeitet in Zürich und Berlin.

Mehr Meer. Erinnerungspassagen, Droschl 2009
Zur Sprache gehen (Dresdner Chamisso-Poetikvorlesungen 2005),
Thelem Universitätsverlag 2006

Franziska Schläpfer

Franziska Schläpfer ist seit über 40 Jahren journalistisch tätig. Als ausgebildete Buchhändlerin leitete sie von 1989 bis 1996 die Fachzeitschrift « Der Schweizer Buchhandel » und publiziert seither als freie Kulturjournalistin mit Spezialgebiet Schweiz und Schweizer Literatur. Sie veröffentlichte Biografien, literarische Anthologien und den Porträtband «Schön schräg. Schweizerinnen der besonderen Art.» Sie ist Dozentin an der SAL Schule für Angewandte Linguistik (Zürich) im Lehrgang Literarisches Schreiben.

Schön schräg: Schweizerinnen der besonderen Art. Diederichs Verlag 2007

Raphael Urweider

Der 1974 in Bern geborene Autor hat sich bereits mit seinen ersten beiden preisgekrönten Gedichtbänden international einen Namen gemacht. Raphael Urweider ist aber auch Theaterautor, Musiker, Regisseur, Literaturkritiker und Rapper. Als Dichter entwirft und ordnet er Welten, als Reisender in kulturellen Projekten erforscht er ferne Städte und Länder (zurzeit vor allem in Afrika) und blickt aus der Distanz auf die Schweiz.

Alle deine Namen. Gedichte von Sucht und Sehnsucht, DuMont 2008
Das Gegenteil von Fleisch. Gedichte, DuMont 2003

Deutsche Stimmen

Norbert Klassen

Norbert Klassen, geboren in Duisburg, besuchte die Westfälische Schauspielschule. Neben seiner Lehrtätigkeit in Schauspiel und Performance an der Schule für experimentelle Gestaltung in Zürich organisierte er verschiedene Performance-Festivals, u.a. BONE in Bern. Er ist Gründermitglied der Performancegruppe «Black Market International». Norbert Klassen lebt und arbeitet in Bern.

Michaela Wendt

Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken. Engagements als Schauspielerin an verschiedenen Bühnen in Deutschland und der Schweiz, von 1991–1995 auch am Stadttheater Bern.
Seit Jahren tätig als Vorleserin in Kunstmuseen u. a. mit dem Projekt «Literarische Führungen» , Lesungen zu und vor den Werken einer Ausstellung. Ansonsten alle Art von Lesungen, allein oder mit MusikerInnen. Sprecherin vor dem Mikrofon.

Team

Hans Ruprecht

Begründer des Berner Literaturfestes, betreibt seit vier Jahren das Literaturvermittlungsbüro sprachFORM in Bern. Präsentiert Schweizer Literatur in Lviv/Czernowitz (Ukraine), Krems, Wien, Berlin und an anderen Orten.
Leitet und programmiert mit Anna Kulp zusammen das Internationale Literaturfestival in Leukerbad.

Anna Kulp

Studierte Journalismus und Kommunikation in Zürich. Redaktionsleitung der Literaturplattform «:rubikon» von 2004 bis 2006. Leiterin des Studiengangs Literarisches Schreiben und Dozentin an der SAL Schule für Angewandte Linguistik in Zürich.
Gemeinsam mit Hans Ruprecht organisiert sie das Internationale Literaturfestival in Leukerbad.

Rodolfo Meerstetter

Wirtschaftsmatura, Studium Psychologie, organisatorische Leitung Theaterfestival «AUA WIR LEBEN», Produktionsleiter «Theater Kanton Bern», beim Berner Literaturfest und «Absolut Zentral» zuständig für die Verwaltung der Finanzen.